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Rechtzeitig bluffen zu können, das können alle erfolgreichen Spieler. Er wird nicht so oft eingesetz, ist jedoch einer der häufigst diskutierten Punkte beim Poker. Das Pokerspiel wäre relativ uninteressant, wenn nicht geblufft würde. Sind sie nicht in der Lage zu bluffen, dann haben Sie keine Chance ihren Gewinn zu erhöhen oder überhaupt das Spiel nicht so häufig gewinnen. Bemerkt man, dass die Chance auf den Pot für einen selbst nicht erreichbar ist, dann fängt man an zu bluffen. Man kann meistens in einem Spiel um Geld schon im vorneweg wissen ob ein Bluff etwas bringt oder nicht. Man vergleicht also die Odds mit der Größe des Einsatzes und des Potts um erfolgreich bluffen zu können. Es ist natürlich wichtig, ob sie erahnen können was ihre Gegner tun oder nicht tun.
Stehn Sie vor der Entscheidung zu bluffen, sollten Sie folgendes beachten:
- Größe des Pots
- Ihre Position
- Board (wenn vorhanden)
- Gegnertyp
- Ihr Tisch-Image
- Zahl der Gegner
- Ihre "Lese"-Fähigkeiten
Gegnertyp:
Ihr Gegner sollte genauso stark sein wie sie, bevor sie bluffen. Machen Sie keinen Bluff bei einem schwachen Gegner. Diesen Fehler machen die meisten.
Zahl der Gegner:
In der Regel blufft man nur gegen eine Gegenspieler und nicht gegen mehrere. Vor allem nicht beim Limit-Poker, da der Pot da eh meistens kleiner ist und nicht so begehrenswert.
Ihr Tisch-Image:
Kennen die Gegner ihr Tisch-Image, dann haben Sie es echt schwer. Der Bluff wird nicht gelingen wenn sie Loose spielen, eher als Tight Spieler. Ihre Gegner werden Sie künftig callen, wenn sie gerade beim bluffen erwischt wurden, was aber auch für Sie günstig ausgehen kann. Haben Sie geblufft und wurden von einem guten Gegner erwischt, hält er Sie vielleicht auch für einen guten Spieler. Er denkt dann bestimmt Sie bluffen nicht noch einmal.
Ihre „Lese”-Fähigkeiten:
Die schwerste Fähigkeit ist in dem Spiel zu erkennen oder auch zu lesen, wann die günstigste Gelegenheit zum bluffen gekommen ist. Können Sie das beherrschen, dann sind Sie gut.
Board:
Es ist weniger wahrscheinlich dass ein Bluff gelingt, wenn der Board so aussieht, als ob Ihre Gegner geschlagen werden könnten. Nach Boards ohne viele Draws oder Karten sollen Sie suchen. Eine günstige Gelegenheit zu bluffen, bietet meistens ein unkoordiniertes Board mit einer „Scare Card”, die Sie zeigen könnten.
Potgröße:
Ist der Pot groß, dann werden Ihre Gegner mehr zum callen neigen, denn dann bekommen sie bessere Pot-Odds. Allerdings wird der Gewinn auch wieder größer, wenn sie bei einem großen Pot bluffen. Hier ist ein gutes Feeling angebracht.
Die Position:
Sie sind besser in der Lage zu bluffen wenn Sie in in einer späten Position sitzen. In der zwischenzeit können Sie sich nämlich Informationen über die Hände Ihrer Gegner einholen. Der Board wird dann günstiger aussehen, wenn Sie dann an der Reihe sind am Pot weniger Spieler beteiligt sind.
Bedenken Sie all diese Punkt gut, bevor Sie sich für oder gegen einen Bluff entscheiden.
Poker ist ein sehr leichtes Spiel, die Pokerregeln sind schnell erlernt.
Die Poker Begriffe sind alle englisch und werden daher international verstanden.
Poker Blatt
Es wird mit einem herkömmlichen Poker Blatt (52 Karten, französisches Blatt ohne Joker) gespielt. In einigen Pokervarianten werden mehr oder weniger Karten verwendet.
Poker Spieler
Im Poker gibt es keine direkt begrenzte Teilnehmerzahl, wie es etwa beim Skat oder Doppelkopf oder Videopoker der Fall ist. Sie können beispielsweise zu zweit, zu sechst oder auch zu zehnt spielen.
Grundeinsatz
Damit das Pokerspiel von Anfang an auch Spaß macht und der Pot gefüllt wird, sind Grundeinsätze zu zahlen.
Bei einigen Pokervarianten werden Grundeinsätze (Ante -> vom lateinischen 'vor') von zwei Personen (kleiner und großer Blind) erhoben, bei anderen Varianten muss jeder Spieler einen Ante setzen.
Dadurch wird verhindert, das schlechte Karten ständig abgeworfen werden (fold = engl. 'falten') und nur gute Karten gespielt werden, was auf Dauer langweilig wird.
Poker Reihenfolge
Eine Person ist der Dealer (Kartengeber), danach kommt der kleine Blind und dann der große Blind. In der privaten Runde oder in Clubs ist der Dealer (=engl. Geber) auch gleichzeitig der Kartengeber.
In der Spielbank übernimmt das der Croupier, so dass der Dealer nur imaginär vergeben wird. Nach jeder Runde wechselt der Dealer und auch damit die Grundeinsätze im Uhrzeigersinn.
So wird also ein Spieler beispielsweise aller sechs Runden einmal Dealer sein, wenn es sechs Spieler gibt. Natürlich Spielt der Dealer auch mit und erhält als letztes jedes mal eine Karte.
Spielbeginn im Poker
Sie erhalten vom Geber als erstes ein Karte der reihe nach, nachdem jeder eine bekommen hat gibt es die zweite Karte, die Sie abhängig von der Poker Variante entweder vollständig verdeckt aufnehmen oder teilweise offen legen müssen.
Nun beginnt eine erste Wettrunde, das heißt jeder kann bis zum Grundeinsatz auffüllen, erhöhen oder die Karten ablegen. Nun folgen weitere Karten und Wettrunden, wie viele genau hängt von der Pokervariante ab.
Zum Schluss kommt der Showdown, wo sich die noch verbliebenen Spieler vergleichen.
Im Spiel:
Diese fünf Begriffe sind beim Pokern sehr wichtig, da diese Ihre möglichen Aktionen in einem Pokerspiel darstellen.
BET
Bet bedeutet nichts anderes als 'wetten'. Im Endeffekt wetten Sie ja darauf, dass Sie das beste Blatt auf der Hand haben bzw. noch erhalten werden. BET bezeichnet das Setzen eines Einsatzes.
CALL
Call ist das Bestätigen (Mitgehen) eines Einsatzes (bet). Setzt ein Spieler 5 Chips als BET und setzen Sie diese 5 Chips ebenfalls um damit 'mitzugehen' haben Sie den Einsatz gecallt.
CHECK
Auf deutsch kann man das CHECK mit 'schieben' bezeichnen. Möchten Sie nichts einsetzen, so können Sie checken. Sie haben dadurch keine Verpflichtungen, das heißt Ihre Karten bleiben in der Hand.
Checken alle noch im Spiel befindlichen Spieler, wird die nächste Runde begonnen. Setzt aber ein Spieler nach Ihnen einen Einsatz, so haben Sie dann die Möglichkeit den bet zu callen,
also einfach die gesetzte summe mitzugehen, den Einsatz zu erhöhen (raise) oder die Karten abzulegen (fold).
RAISE
Raise ist das Erhöhen eines BETs. Setz ein Spieler 5 Chips haben Sie die Möglichkeit diese Wette mitzugehen (call), die Karten abzulegen (fold) oder aber auch den Einsatz erhöhen (Raise).
In diesem Fall muss der nächste Spieler diesen erhöhten Einsatz mitgehen oder erneut erhöhen. Ein Raise muss immer doppelt so hoch sein, wie der anfängliche bet.
In unserem Beispiel wird also um 5 Chips auf 10 Chips erhöht. Der Spieler, der den ersten bet gesetzt hat, muss also noch 5 Chips nachlegen um im Spiel zu bleiben,
wirft er die Karten ab und bestätigt den Raise nicht, so verliert er den Einsatz.
FOLD
FOLD (passen) ist das Abwerfen der Karten und damit die Beendigung des aktuellen Spiels für den Spieler.
Sie haben in dem Fall keine Ansprüche auf den Pot. Fold ist die häufigste Aktion eines Pokerspielers. Wurde kein Einsatz eines Spielers getätigt, sollten Sie erst mal checken.
Kommt dann ein bet so haben Sie dann immer noch die Möglichkeit die Karten zu folden. Das folden der Karten ist das stärkste Instrument eines Pokerspielers, er kann es immer und zu jederzeit einsetzen.
Achtung, sollte sie die Karten einmal folden obwohl sie auch hätten checken können so sind sie aus dem Spiel!
Showdown
Der Showdown bezeichnet das Vergleichen der Blätter am Ende eines Pokerspiels. Es muss derjenige seine Karte zeigen, der zuerst gesetzt hat.
Den anderen ist es überlassen, die Karten aufzudecken, das macht natürlich nur Sinn wenn das eigene Blatt niedriger ist als das bereits aufgedeckte.
Wird vor dem Showdown nur gecheckt, zeigt der Spieler seine Karte zuerst, der die letzte Runde eröffnet hat.
Ranking
Um zu erkennen wer denn nun eigentlich gewonnen hat, sollte jeder Pokerspieler das Poker Ranking der Karten im Blut haben, welches für alle Pokerarten gleichermaßen gilt.
Es gibt noch ein Low Ranking, das aber hier an der Stelle erst mal nicht beachtet wird.
Das Ranking definiert die Reihenfolge der Gewinnblätter. Gerade Anfänger haben teilweise ein schlechtes Gefühl dafür, welche Karten denn nun besser sind oder nicht.
Das Ranking sollte daher vorher genaustes studiert werden, denn ein zögern oder überlegen im Spiel kann als Anfänger eher als kontraproduktiv gewertet werden.
Es gibt drei sehr wichtige Faktoren, die gut zu wissen sind, bevor Sie Online Poker spielen.
Diese 3 Faktoren, die wichtig beim Online Pokern sind, sind:
- Wie man einen Poker-Tisch wählt
- Ihre Positon an dem Tisch, den Sie gewählt haben
- Wann Sie den Tisch verlassen sollen
Wie man einen Online-Poker-Tisch wählt Zuerst, wenn Sie einen Online-Poker-Tisch wählen, denken Sie über die Spielern nach. Die Spieler, mit denen Sie spielen, sollen ein kleineres Sachkenntnis-Niveau als Sie haben. Gewöhnlich wird die folgende Information gegeben: Hands pro Stunde, der Prozentsatz von Spielern, die Spieler, die das Flop sehen, und die durchschnittliche Pottgröße. Es ist gut wenn Hands pro Stunde sehr hoch ist. Wenn das Spiel schnell ist, werden Sie auch mehr Geld verdienen. Sie sollen sich die Anzahl von Spielern vorsichtig anschauen, die das Flop sehen. Und Sie sollen sich auf Lower Limits, die Wetten von anderen Spielern und Pottgrößen achten.
Wo man sich am Online-Poker-Tisch setzt Das Beste für Sie ist, die stärkeren Spieler an Ihrer rechten Seite zu haben. So können Sie nach diesen Spielern agieren. Erstmal sollen Sie die sämtlichen Spieler sorgfältig beachten. Danach setzen Sie sich, so daß Sie die dichten Spieler an Ihrer rechten Seite haben.
Wenn man einen Online-Poker-Tisch verlassen soll Um eine rechte Entscheidung zu treffen, seien Sie ehrlich! Es gibt viele Faktoren, die Sie zu einem schlechten Spiel führen. Das Wichtigste ist, ruhig zu sein, so daß Sie die richtige Entscheidung treffen können. Und denken Sie daran, daß es immer besser ist, einen Tisch zu früh zu verlassen, als zu spät.