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Überall wo es Geld zu verdienen gibt, kommt auch Schwindel und Betrug vor. Beim Poker ist es ja so, dass ein gewisser Teil des Spiels eine Unehrlichkeit beinhaltet. Es wird geblufft um die Gegenspieler zu übertreffen. Damit die anderen mehr Geld in den Pot werfen wird versucht den Wert der Hand geheim zu halten. Kein Wunder also, dass das Pokerspiel kuriose Gestalten, Schwindler, Betrüger und undurchsichtige Typen anzieht. Es ist interessant, was da für ein Einfallsreichtum anzutreffen ist. Folgender Text macht Sie darauf aufmerksam, was es für Schwindel im Online sowie im Offline Poker gibt.Schwindeln im OfflineDie Fingerfertigkeiten Fingerfertigkeit ist die eindrucksvollste Art beim Pokern zu schwindeln. Gute durchtriebene Schwindler können egal welche Karte sie auch wollen an den Gegenspieler austeilen. Das sind Kartentricks, mit dem der Gegenüber hinters Licht geführt wird. · The mechanic´s grib – es ist ein Vorteil die Karten versteckt in der Hand zu halten. Viele halten die Karten in der linken Handfläche haben den Daumen oben drauf und den Rest der Finger an der entgegengesetzten Längsseite. Doch an der Kartenseite die am weitesten vorne ist, führen die Schwindler ihre Finger lang. Diese Methode hilft, dass man die Karten verdecken kann. Doch gibt es noch bessere Kartenkünstler, die auch ohne diesen Trick schwindeln können. · Base dealing – man teilt die Karten von der Unterseite des Stapels aus. Sind Sie mit dem austeilen dran, denn könnte es ja sein, dass zufällig zwei Asse von der letzten Hand auf dem Spiel liegen. Wenn Sie geschickt sind, dann wandern die Karten nach unten in den Stapel und Sie versuchen diese nicht mitzumischen. Sind Sie an der Reihe sich Karten zu geben, dann nehmen Sie einfach die zwei untersten und im nu haben Sie zwei Asse. Diese Kunst erfordert allerdings viele Trainingsstunden wenn es gescheit aussehen soll. Man sollte aber auch daran denken, dass der Klang anders ist wenn ich die Karten von unten als von oben austeile. · Second dealing – ebenso bekannt ist der Trick die zweite Karte von oben auszuteilen. Klar bekommt man bei der vorherigen Methode zwei Karten aber so ist es auch nicht schlecht. Beherrscht man natürlich beide Techniken, hat man den klaren Vorteil und den Gegenspieler in der Hand. So werden die Einsätze höher und man verdient schneller sein Geld. · Fehler – Natürlich ist alles eine Frage der Übung und viele Schwindler wurden schon entlarvt. Wieder ein Grund nicht zu schwindeln. Es kommt vor, dass ein Spieler der die Karte von unten austeilen möchte den Stapel so festhält, dass er die untere Karte gar nicht erst herausbekommt. Stattdessen kommt Luft raus statt einer Karte und das ist schon sehr auffällig. Hält der Schwindler die Karte zu lose, kann es passieren, dass die zweitunterste Karte ebenfalls herauskommt. Dies bezeichnet man dann als Hänger. The Switch Warum sollte man sich mit einem schwierigen und risikoreichen Kartentrick abmühen? Viel einfacher ist es doch, einfach den Stapel zu vertauschen. Hat man das mischen und croupieren erledigt, versucht man den Gegner geschickt abzulenken und vertauscht die Karten mit 52 neuen. Es ist auf jedenfall von Vorteil, diesen Trick gut vorzubereiten. Es genügt nicht nur sich selbst gute Karten zu geben. Es muss dafür gesorgt werden, dass auch die anderen Spieler relativ gute Karten bekommen. So kann man so viel Geld wie möglich verdienen. Zusammenarbeiten Man versucht durch Zusammenarbeit mit einem anderen Spieler die restlichen hinters Licht zu führen. · Soft play – das kann z. B. vorkommen, wenn ich keinen Einsatz im Spiel gegen einen bestimmten Gegner lege, weil man den Spieler vielleicht ganz gut kennt. Ehegatten in der USA dürfen z. B. nicht am gleichen Tisch sitzen und zusammen spielen. Denn man könnte sich ja vorher absprechen und sich den Gewinn teilen wollen. · Sandwiching – zwei verschwörer sitzen gegenüber an einem Tisch. Abgesprochen kann es sein, dass sie den Pot abwechselnd erhöhen um die Spieler zwischen Ihnen zu zwingen mizugehen. Bei jedem Mal dann so wenig wie möglich zu erhöhen ist der Trick dabei. Zumal der Gegner dann gezwungen wird mitzugehen. Ihr Partner wird dann zwar den Trick verlieren, aber da der Pot ja später geteilt wird wie abgesprochen, ist das kein Problem. · Signale – Viele Schwindler tauschen untereinander Signale aus. Das kann so aussehen, dass Chips auf die Karte gelegt werden oder man einen Morsecode auf den Tisch klopft. Es kann aber nur funktionieren, wenn dieses System die ganze Zeit funktioniert und nicht von einem Gegner entlarvt wird. · Elektrischer Stuhl – Die einfachste Variante ist, dass der gesamte Tisch bis auf einen Spieler zusammen spielt. Dieser wird natürlich sein gesamtes Geld verlieren. Lohnen tut es sich dann aber nur, wenn es um hohe Einsätze geht, da der Gewinn ja später durch alle geteilt werden muss. Online Schwindel Im Internet funktionieren die meisten Arten des Schwindelns nicht. Man kann weder einen Kartenstapel manipulieren, noch einen Chip klauen. Aber da die Menschheit ja nicht auf den Kopf gefallen ist, gibt es immer welche, die versuchen die Grenzen zu überschreiten. Doch alle empfohlenen Pokerräume sind auf jedenfall 100 sicher. · Zusammenarbeit – Alles was oben beim Stichwort Zusammenarbeit geschrieben steht, kann natürlich auch Online angewendet werden. Es ist ja kein Problem telefonisch mit einem Freund in Kontakt zu stehen während dem Spiel. In den Pokerräumen kann man die Leute angeben, die man verdächtigt dass sie schwindeln. Der Administrator hat so die Möglichkeit, jedem Verdacht nachzugehen. Solche Spieler können gesperrt werden und sitzen nicht mehr am selben Tisch mit anderen Spielern. · All in protection – Es kann immer mal passieren, dass Probleme beim Internetzugang entstehen. Was nicht gerade witzig ist wenn man eine hohe Summe erspielt hat und nichts funktioniert mehr. Viele Pokerseiten haben deshalb All in protection eingeführt. Unterbricht die Verbindung, werden Sie so behandelt als hätten Sie ein all in. Leider nutzen dies viele aus. Meistens jedoch ist ein All in auf zweimal oder dreimal begrenzt. Oft gibt es bei Turnieren gar kein All in protection.